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Formstabile mineralische Untergründe wie z.B. Beton (wenn ausgeschwunden) und diverse Putzuntergründe. Wenn ausgehärtet, muss der bauübliche Untergrund tragfähig, eben, fett- und staubfrei sein. Altanstriche sind zu entfernen.
Zusätzlich zur Dehnfuge auszuführende Fugen, die nur im Belag, einschließlich dem Verlegebett, auszuführen sind.
Frostbeständige Platten für innen und außen.
Eine fast immer unglasierte Ziegelfliese für den Boden im Innenbereich, die nach dem Verlegen
mit speziellem Wachs behandelt wird.
Fugen zur Aufnahme von Formänderungen, die durch thermische, schalltechnische oder konstruktiv bedingte Belastungen auftreten.
Im Gegensatz zum heute gängigen Dünnbettverfahren wird beim Dickbettverfahren direkt in einer Mörtelschicht verlegt. Diese Methode erfordert viel Übung und eine Ausführung durch den Fachmann.
Gemisch aus Wasser, Bindemitteln und Füllstoffen, das – nach Verdunsten des Wassers – erhärtet (ausgetrocknet).
Beim Dünnbettverfahren werden speziell dafür vorgesehenen Fliesenkleber in einer dünnen Schicht aufgezogen werden und nicht mehr im Mörtelbett verlegt. Das Dünnbettverfahren ist heute die übliche Verlegemethode geworden und bietet vor allem für Heimwerker viele Vorteile.
Feinkeramische Platten mit oder ohne Glasur für Innenwände.
Frostbeständige und mechanisch hochbelastbare Platten für Wand und Boden, innen und außen verwendbar.
Kaum wasseraufnahmefähige (unter 0,1 % Klasse A1, B1) Platten, die meist nicht glasiert sind. Als Bodenbelag für innen und außen.
Niedertemperatur-Fußbodenheizungen auf denen Fliesen verlegt werden können.
Frostbeständiger und mechanisch hochbelastbarer Wand- und Bodenbelag für innen und außen.
Innenecke zwischen zwei Wänden.
Festigung des Mörtels durch chemische Reaktion des Zements mit dem Anmischwasser
(dauert ca. 28 Tage).
Zeit, innerhalb der die verlegte Fliese noch korrigiert werden kann.
In diese Gruppe gehören z.B. Marmor, Solnhofer-Platten etc. Für Wand und Boden im Innenbereich.
Einwirkung von außergewöhnlichen, ungleichmäßigen Gewichtsbelastungen oder ähnlichem auf dem Fliesenbelag.
Die Oberflächenqualität glasierter Fliesen (Steingut und Steinzeug) wird anhand einer
Klassifizierung von 2 bis 4 gemessen:
2 = weich
Die Glasur kann leicht beschädigt werden. Diese Fliese ist für Wandflächen geeignet.
3 und 4 = hart
Die Glasur wird durch hohe mechanische Belastung nicht beschädigt. Diese Fliese ist für
Bodenflächen geeignet.
Jene Zeitspanne, in der auf einem bereits aufgetragenen Klebemörtel noch die erforderliche
Haftung vor der Hautbildung erzielt wird (von Zeit zu Zeit kontrollieren).
In der Regel ca. 5 Minuten. Damit haben die chemischen Zusätze des Klebemörtels Zeit, im Anmischwasser gelöst zu werden.
Der nicht chemisch gebundene Teil des Anmischwassers muss verdunsten, wodurch ein Schrumpfen (Schwinden) des Betons entsteht. (Der Zeitverlauf ist von der Dicke des Baukörpers und der Aussentemperatur abhängig). Nur auf ausgeschwundenem Beton ist das Fliesenlegen möglich.
Einwirkung von großen Temperaturunterschieden auf dem Belag.
Jene Zeitspanne, in der der angemischte Klebemörtel noch verarbeitungsfähig ist.